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Herzlich Willkommen auf den Seiten des Eigenbetriebes Abwasser der Stadt Hohen Neuendorf

Die Abwasserentsorgung in Hohen Neuendorf wird durch den Eigenbetrieb der Stadt Hohen Neuendorf, wahrgenommen.
Für die technische und kaufmännische Betriebsführung hat die Stadt Hohen Neuendorf die Wasser Nord GmbH & Co.KG beauftragt. Sollten Sie Fragen zum Trinkwasser oder zur Abrechnung des Schmutzwassers haben, so finden Sie dazu auf den Seiten der Wasser Nord GmbH & Co.KG alle Informationen und Ihre Ansprechpartner im Kundenservice. 

++News Aktuell++

25.06.2020Pressemitteilung des Landkreises Oberhavel

Niedrigwasser in Oberhavel: Appell an Bürgerinnen und Bürger zum sparsamen Wasserverbrauch Wasserentnahmen aus Seen und offenen Gewässern sind ohne Erlaubnis unzulässig

Die geringen Niederschläge in der vergangenen Woche haben zwar der Flora und Fauna eine Verschnaufpause gegönnt, für die Oberflächengewässer in Oberhavel gilt dies aber nicht. Durch die andauernde Trockenheit und unzureichende Niederschläge haben die Oberflächengewässer wie Bäche, Flüsse, Seen, Gräben oder Teiche bereits jetzt - zu Beginn des Sommers - erneut niedrige Wasserstände. Das führt zu einer sehr angespannten und nachhaltigen Niedrigwassersituation. Auch die Grundwasserstände fallen wieder.

„Die Defizite aus den Niedrigwassersommern 2018 und 2019 konnten durch die Niederschläge im Herbst, Winter und Frühjahr nicht wieder aufgefüllt werden. Es fehlt weiterhin an Niederschlägen. Die Wasserstände sind besorgniserregend“, erklärt Landrat Ludger Weskamp.

So liegt der Grundwasserstand beispielsweise in Bredereiche bereits im Juni 66 Zentimeter tiefer als der langjährige Mittelwert.

Denn die wenigen Niederschläge werden derzeit von der Vegetation regelrecht „aufgesogen“ und kommen somit nicht in den Gewässern zum Abfluss. Die prognostizierte Wetterlage für die kommenden Wochen wird in Oberhavel zu weiter sinkenden Wasserständen in den Oberflächengewässern führen. Deshalb appelliert die Kreisverwaltung Oberhavel als untere Wasserbehörde an alle Bürgerinnen und Bürger, Wasser der Situation angemessen nur sparsam zu verwenden. Nur so kann die Leistungsfähigkeit des Wasserhaushalts erhalten und eine Vergrößerung und Beschleunigung des Wasserabflusses vermieden werden. Dies entspricht nicht zuletzt § 5 des Wasserhaushaltsgesetzes der Bundesrepublik Deutschland.

„Die langanhaltende Trockenheit wirkt sich in Oberhavel schon jetzt aus: Die Zustände unserer Gewässer sind kritisch. Geringe Abflussmengen und erhöhte Wassertemperaturen gefährden den Wasserhaushalt nachhaltig. Das macht erste Maßnahmen erforderlich, um die Tier- und Pflanzenwelt in den Gewässern vor Schaden zu bewahren“, sagt Oberhavels Umweltdezernent Egmont Hamelow.

Die Gewässer sowie der Wasserhaushalt sind besonders hohe Schutzgüter. Wasserentnahmen aus den Oberflächengewässern - etwa zur Bewässerung von privaten Gärten, Landwirtschaftsflächen oder zur Nutzung in Gewerbe- und Industriebetrieben - führen zu einer weiteren Verschärfung der Abflusssituation der Gewässer. Der Landkreis Oberhavel weist deshalb darauf hin, dass die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern mittels Pumpen grundsätzlich einer wasserrechtlichen Erlaubnis durch die untere Wasserbehörde bedarf. Diese Wasserentnahmen fallen nicht unter den Begriff des Gemeingebrauches sowie den Eigentümer- und Anliegergebrauch. Wer ohne entsprechende wasserrechtliche Erlaubnis Wasser mittels Pumpen aus den Oberflächengewässern entnimmt, handelt ordnungswidrig. Diese Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Alle nicht ausdrücklich erlaubten Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern wie Seen und Flüssen sind unzulässig. Aber auch die Inhaber von wasserrechtlichen Erlaubnissen sind aufgerufen, auf eine sparsame Verwendung des Wassers zu achten. Entnahmen mit wasserrechtlicher Erlaubnis sollten zudem nicht in der Zeit von 06.00 Uhr bis 21.00 Uhr erfolgen.

„Wenn kein erheblicher Niederschlag fällt und sich die Niedrigwassersituation weiter verschärft, wird die Kreisverwaltung in den kommenden Wochen eine Allgemeinverfügung zur generellen Untersagung der Wasserentnahmen aus den Oberflächengewässern erlassen müssen", schätzt Egmont Hamelow ein.

  

19.03.2020| DerEigenbetrieb Abwasser bittet aus gegebennen Anlass die Bürgerinnen und Bürger bei der Entsorgung von Abfällen im häuslichen Bereich um besondere Umsicht. 

Was gehört nicht ins Abwasser!

 

Deshalb: Abfall gehört nicht ins Abwasser! Die Toilette ist kein Müllschlucker.

Speisereste, Binden, Stoffteile, Zigarettenkippen, Katzenstreu sind nur einige der Abfallstoffe, die in den Restmüll / Biomüll gehören. Diese Stoffe können Abwasseranlagen verstopfen und Pumpen beschädigen und müssen in den Kläranlagen mit zusätzlichem Aufwand wieder herausgeholt und korrekt entsorgt werden. Auch wer Medikamente oder Farbreste auf diese Weise entsorgt, riskiert Substanzen in den Wasserkreislauf zu bringen, die nicht mehr entfernt werden können und somit letztendlich wieder in unsere wichtigste Ressource – das Grundwasser – gelangen (siehe auch "Wichtige Hinweise).

 

   

18.08.2020| Geplante TV-Inspektionen und Kanalreinigungen (hier klicken)

17.06.2020| Erster Quartalsbericht 2020 über die Abwasserentsorgung des Eigenbetriebes Abwasser (hier klicken)

16.12.2019| Abschlagszahlungen für Trink- und Abwasser 2020 verschieben sich (hier klicken)

13.12.2019| Neue Betriebssatzung des Eigenbetriebes Abwasser beschlossen (hier klicken)

13.12.2019| 2. Änderungssatzung der Schmutzwassergebührensatzung beschlossen (hier klicken)

 

++Achtung++

Neue Termine für die Abschlagszahlungen für Trink- und Abwasser ab dem 01.01.2020:

01.03., 01.05., 01.07., 01.09. und 01.11. des laufenden Jahres

Entstehung des Eigenbetriebs

Der 1991 gegründete Zweckverband Niederbarnim-Pinnow wurde als Folge des Zusammenschlusses der Gemeinden Hohen Neuendorf, Bergfelde und Borgsdorf 1995 in einen Eigenbetrieb umgewandelt. Bei dem Eigenbetrieb handelt es sich um einen rechtlich unselbständigen Betrieb, der finanziell und organisatorisch selbstständig ist. Träger der Einrichtung ist die Stadt Hohen Neuendorf.

 

 Organe des Eigenbetriebs

Die Rechtsverhältnisse des Eigenbetriebes werden durch die von der Stadtverordneten erlassene Betriebssatzung geregelt. Organe des Betriebes sind entsprechend den Regelungen in der Satzung:

- der Werkausschuss vertreten durch den Hauptausschuss,

- die Stadtverordnetenversammlung

- der Bürgermeister in Personalunion als Werkleiter

 

Aufgabe des Eigenbetriebs

ist die Beseitigung des auf der Gemarkung angefallenen Abwassers als eine öffentliche Einrichtung (öffentliche Abwasserbeseitigung).

 

Satzungen

Grundlage für die Rechtsbeziehung zwischen dem Eigenbetrieb und den Entsorgungspflichtigen ist neben der Schmutzwassergebühren- und der Schmutzwasserbeitrags-und Kostenersatzsatzung, die Schmutzwasserbeseitigungssatzung der Stadt Hohen Neuendorf vom 29.06.2017, die am 06.07.2017 in Kraft getreten ist.

  

Wirtschaftsführung, Rechnungswesen 

Für die Wirtschaftsführung und das Rechnungswesen gelten die Bestimmungen und Vorschriften des § 93 der Kommunalverfassung sinngemäß. Maßgebend ist insbesondere die Eigenbetriebsverordnung (EigV) vom 26. März 2009 in der jeweils gültigen Fassung.

 

Was ist Abwasser?

Als Abwasser bezeichnet man Schmutz- und Niederschlagswasser.

Schmutzwasser ist das durch häuslichen, gewerblichen, landwirtschaftlichen oder sonstigen Gebrauch in seinen Eigenschaften veränderte Wasser und das bei Trockenwetter damit zusammen abfließende Wasser. Als Schmutzwasser gelten auch die aus Anlagen zum Behandeln, Lagern und Ablagern von Abfällen austretenden und gesammelten Flüssigkeiten.

Niederschlagswasser ist das von Niederschlägen aus dem Bereich von bebauten oder befestigten Flächen gesammelte und abfließende Wasser. Die Stadt Hohen Neuendorf hat für das anfallende Schmutzwasser und das Regenwasser ein Trennsystem. Verantwortlich für das Regenwasser ist dabei das Bauamt der Stadt Hohen Neundorf.

 


Pumpwerk InselplatzGrafiker: Andreas Werner

 

Welche Aufgaben hat der Entwässerungsbetrieb?

Aufgabe des Eigenbetriebes ist die schadlose Ableitung und Behandlung von Schmutzwasser im Gemeindegebiet und die Förderung des allgemeinen Wohles ohne Absicht auf Gewinnerzielung auf Dauer.

Hierzu gehört im Rahmen der Gesetze auch die Einrichtung und Unterhaltung von Neben- und Hilfsbetrieben, wenn diese wirtschaftlich mit dem Eigenbetrieb zusammenhängen und der optimalen Aufgabenerfüllung des Eigenbetriebes dienen. Auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung können dem Eigenbetrieb auch andere Aufgaben übertragen werden, soweit dies mit den Vorgaben der Kommunalverfassung in Einklang steht.